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Alle aktuellen Stadträte treten wieder an

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Bürgermeister Klaus Schmid (CSU) hat leichtes Spiel: Niemand tritt gegen ihn an.

von Franz Gilg
Klaus Schmid (CSU) siegte vor fünf Jahren gegen den damaligen Amtsinhaber Günther Wöhl (UNS-FW), was der CSU nach einer sechsjährigen Pause den Chefsessel im Rathaus wieder zurückbrachte. Die frühere absolute Mehrheit der CSU im Stadtrat aber gehörte weiterhin der Vergangenheit an. Schmid war seit 1996 im Stadtrat und ist zudem noch im Kreistag vertreten. Er konnte sich bei der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 und vor allem beim Jahrtausendhochwasser 2016 bewähren, was ihm viel Reputation im Volk eingebracht hat. Dennoch glaubte man, dass die SPD mit Alfred Feldmeier einen Gegenkandidaten ins Rennen schicken würde. Der Kreisvorsitzende seiner Partei hat aber andere Ambitionen und kandidiert für den Landratsposten. Auch Bewerber weiterer Parteien taten sich nicht auf. So kann sich der knapp 57-jährige Klaus Schmid ganz auf den Stadtrats-Wahlkampf konzentrieren. Aktuelle LageDie Stadtgemeinde Simbach erstreckt sich über eine Fläche von 47,31 Quadratkilometern. Zuletzt lag die Einwohnerzahl bei 9923; darunter sind 8200 Wahlberechtigte. Solange die Einwohnerzahl unter der 10000er-Grenze bleibt, umfasst der Stadtrat 20 Sitze. Aktuell sind dort drei Parteien bzw. Wählervereinigungen vertreten. Die Sitzverteilung: CSU (9), Unabhängige Simbacher Bürgerliste und Freie Wähler (UNS-FW)(6), SPD (5). Vertreter der einzelnen Fraktionen sind: CSU: Ludwig Bachmaier, Petra Enghofer, Dr. Bernhard Großwieser, Siegfried Huber, Georg Braunsperger jun., Josef Jungsberger jun., Englbert Pinzl, Paul Schwarz und Helmut Straßer. UNS-FW: Stefan Hirler, Christa Kick (3. Bürgermeisterin), Rainer Lehner, Christian Mayerhofer, Josef Oberlechner und Max Winkler. SPD: Alfred Feldmeier, Walter Geiring, Thomas Klumbies (2. Bürgermeister), Stefan Lehner und Helga Wittenzellner. Seit der letzten Stadtratswahl kamen durch diverse Rücktritte vier Nachrücker ins Gremium, alle von UNS-FW. StadtratswahlDie drei im Stadtrat vertretenen Fraktionen haben wieder Kandidatenlisten mit der Höchstzahl von je 20 Personen aufgestellt. Lange sah es so aus, als würde es dabei bleiben, doch kurz vor Nominierungsschluss kam noch die AfD mit einer Liste von sechs Bewerbern. CSU: Alle aktuellen Stadträte kandidieren wieder. Frauenquote: 2 von 20 (10 Prozent) UNS-FW: Alle aktuellen Stadträte kandidieren wieder. Frauenquote: 9 von 20 (45 Prozent) SPD: Auch hier kandidieren alle aktuellen Stadträte wieder. Frauenquote: 9 von 20 (45 Prozent) AfD: Prominentester Vertreter ist Kreisvorsitzender Wolfgang Hansbauer. Frauenquote: 33 Prozent. Kurios ist, dass alle 20 Stadträte wieder antreten. Das mag für Kontinuität, Engagement und Erfahrung sprechen, macht es aber Neulingen schwer, ins Gremium zu kommen, da die Amtsinhaber natürlich einen gewissen Wählerbonus durch ihre Bekanntheit genießen. Ältester Simbacher Kandidat ist Willi Haack (Jahrgang 1945) von der AfD, jüngster Lukas Feichtinger (Jahrgang 1999) von der SPD. Es gibt 36 Kreistagskandidaten aus dem Stadtbereich Simbach. CSU: Klaus Schmid, Petra Enghofer, Paul Schwarz, Claudius Seidl und Herbert Führer, Grüne: Isabelle Brunnhuber, Alfred Watzenberger und Catharina Schmidt, AfD: Wolfgang Hansbauer, Willi Haack, Bernhard Ammer, Werner Köhler, Angela Hansbauer und Andrea Wagner, SPD: Alfred Feldmeier, Thomas Klumbies, Helga Wittenzellner, Walter Geiring, Susanne Achatz, Ralph Bredl, Stefan Lehner und Reinhard Spateneder, FDP: Oliver Niebler und Alexander Weggartner, FW: Rainer Lehner, Jakob Hirmer, Christa Kick, Günther Wöhl und Diana Gaisbauer, ÖDP/PB: Albert Madl, Marianne Watzenberger, Christian Iro, Ottilie Madl und Konrad Schützeneder, UWG: Marion Biermeier und Frank Mönch.

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