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Dreikampf um Landratsposten

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Sein Amt verteidigen will Michael Fahmüller. Alfred Feldmeier und Mia Goller streben erstmals den Chefsessel im Landratsamt an. −F.: Schön/red

von Christian Wanninger
Allein auf weiter Flur war Landrat Michael Fahmüller vor sechs Jahren. Der CSU-Mann hatte keine Konkurrenz bei der Wahl. Das sieht heuer ganz anders aus. Mit Mia Goller (Grüne) und Alfred Feldmeier (SPD) gibt es gleich zwei Mitbewerber, die auch gerne das Sagen hätten im Landratsamt. Insofern haben wir dieses Mal tatsächlich eine Wahl. Dabei hatten manche sogar noch einen möglichen vierten Namen auf dem Zettel: Werner Schießl (FW). Bekanntermaßen entschied sich dieser aber, noch einmal ins Rennen um den Eggenfeldener Bürgermeistersessel zu gehen. Und so kommt es also am 15. März zum Dreikampf um den Posten des Landrats. Nicht minder interessant aber wird die Kreistagswahl und die Frage, wie die Mehrheitsverhältnisse im neuen Gremium aussehen, das am 1. Mai dann seine Arbeit in der neuen Legislaturperiode antritt. Denn dieses Mal sind acht Parteien am Start. Aktuelle LageRund 95000 Wahlberechtigte sind im Landkreis aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Sie entscheiden auch über die Verteilung der 60 Mandate im Kreistag. Diese teilen sich momentan sechs Parteien: CSU 28 Sitze, Freie Wähler 8, SPD 7, ÖDP 7, UWG 5 und Grüne 5. Allerdings sitzen Hermann Gaßner und Sophia Lüttwitz inzwischen nicht mehr für die Grünen im Gremium, sondern als Parteilose. KreistagswahlNeben diesen sechs Gruppierungen, die jeweils mit 60 Bewerber n ins Rennen gehen, stellen sich dieses Mal noch zwei weitere zur Wahl: Die FDP (22 Kandidaten) und die AfD (16) haben eigene Listen aufgestellt. Unterm Strich findet man also 398 Namen auf dem Stimmzettel, der entsprechend groß ist. Darunter sind insgesamt 115 Frauen. Bei den Grünen sind es mit 30, also der Hälfte der Kandidaten, die meisten. Bei der ÖDP sind es 19, bei der SPD 18, bei der CSU 17, bei der FW 15, bei der FDP 5 und bei der AfD 2. 16 Kreisrätehören aufIm neuen Kreistag werden einige bekannte Namen fehlen. Sie treten bei der Wahl nicht mehr an: CSU: Richard Findl, Maria Maierhofer, Peter Plank, Rupert Starzner, Theresia Strohhammer, Stefan Weindl und Adolf Stapfer. Grüne: Hier machen alle drei Kreisräte weiter. Die inzwischen Parteilosen Hermann Gaßner und Sophia Lüttwitz kandidieren nicht mehr. SPD: Johanna Leipold, Hans-Dieter Scheiblhuber, Franziska Wenzl ÖDP: Willi Harreiter, Dr. Gerald Quitterer FW: Horst Lackner UWG: Karl Koppermüller Insgesamt scheiden also 16 der 60 aktuellen Mitglieder des Kreistags von Rottal-Inn aus. Die jüngsten Bewerber, die sich zur Wahl stellen, kommen von der FDP. Es sind dies Lea Skapetze und Phil Achter (beide Jahrgang 2001). Der älteste Kandidat ist Helmut Frank (Jahrgang 1940) und steht auf der Liste der UWG.

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